Wettbewerbe
Teilnahme an Wettbewerben
1. „Demokratisch Handeln“ Schuljahr 2007/08 Lernstatt Münster 2008
(siehe auch unter www.demokratisch-handeln.de hier unter: Service –Recherche-Projektdatenbank; die nachfolgenden Projektbeschreibungen sind dieser Projektdatenbank entnommen)
Der Teilstandort Oetinghausen hat sich mit drei Projekten beworben und ist für alle drei Projekte mit der Teilnahme an der Lernstatt in Münster ausgezeichnet worden.
Projekt 168/07: „Streitschlichterprogramm des Teilstandorts Oetinghausen“
Themenbereich:
- Zusammenleben, Asyl, Gewalt, Minderheiten
- Schule, Schulleben
Der Teilstandort Oetinghausen, eine kleine Schule im ländlichen Raum des ostwestfälischen Kreises Herford gelegen, bewirbt sich mit einer Reihe von Projekten.
Dieser Beitrag widmet sich dem Streitschlichterprogramm. Dessen Ziele sind es, Kinder zu befähigen, ihre Konflikte verbal und friedlich zu lösen, dabei regelgeleitet vorzugehen und stets im Blick zu halten, dass hier Lösungen nicht angeordnet oder verordnet werden, sondern sensibel und mit Blick auf die individuelle Motivlage des jeweiligen Kindes erarbeitet werden müssen.
Zudem gehört es zur Streitschlichtung, dass Konsequenzen bedacht und Folgerungen formuliert werden bspw. in Form eines Vertrages.
Die Kinder der Schule haben hierzu selbst Regeln entworfen. Die Mädchen und Jungen wissen, dies belegen Zeichnungen und Texte, dass sie hierbei eine große Verantwortung tragen.
Sie schätzen gleichwohl aber auch, dass „die Lehrer nicht sofort eingreifen müssen“, sondern ihrer Verhandlungskompetenz Zutrauen schenken können. (SB)

Projekt 169/07: „Respekt & Co“
Themenbereich:
- Zusammenleben, Asyl, Gewalt, Minderheiten
- Schule, Schulleben
Im zweiten Projektbeitrag des Teilstandorts Oetinghausen steht die Frage im Mittelpunkt, in welcher Weise es im Zusammenwirken von Lehrenden und Eltern gelingt, eine gemeinsam getragene Erziehungsverantwortung zu realisieren.
Dazu gehört es, dass Ziele wie Selbstvertrauen, Selbstverantwortlichkeit, Kooperationsfähigkeit, Kommunikations- und Empathiefähigkeit im Schulalltag entwickelt und gestärkt werden, diese aber auch im familiären Kontext der Kinder Anerkennung und Förderung finden.
Das Projekt „Respekt & Co, soziales Miteinander in Schule, Kita und Hort in Oetinghausen“ versucht, dies schulpraktisch durch Erziehungs- und Bildungsverträge, sowie durch die Vermittlung zeitgemäßer Wertevorstellungen im gesamten Unterricht sowie durch Kooperation und Absprache mit den Kitas umzusetzen, aus denen die Kinder kommen.
Ergänzend dazu werden Elternabende veranstaltet, die Erziehungsthemen behandeln. Die der Dokumentation beigelegten Vorhaben und Dokumente lassen erkennen, dass das Kollegium Kinder wie Eltern als Schulgemeinde ansprechen möchte und zu einem toleranten und sozialkompetenten Miteinander beitragen will. (SB)

Projekt 170/07: „Eltern und Kinder in Bewegung“ – Unterstützungssysteme für Eltern
Themenbereich:
- Schule, Schulleben
Der dritte Projektbeitrag des Teilstandorts Oetinghausen widmet sich einem Thema, das in der derzeitigen grundschulpädagogischen Diskussion sehr wichtig ist:
Es geht um die Frage der Kindergesundheit und Bewegung.
Die Teilnahme am Projekt „Kids vital im Kreis Herford“ verfolgt einen Ansatz, der nicht nur auf den schulischen Lern- und Lebensraum der Kinder begrenzt bleibt, sondern deren familiären Alltag berührt und die Einbettung bewegungsaktiver Elemente in den Freizeitbereich erfordert.
So belegt denn auch die Programmübersicht, dass an dieser Schule alle – Kinder, Lehrkräfte, Eltern und Erzieher – in Bewegung sind, z.B. bei Apfeltagen Vogelwanderungen und Waldrallyes.
Bemerkenswert ist, dass hier eine grundlegende Einsicht erlebnisorientiert umgesetzt wird:
dass starke Kinder starke Eltern brauchen. (SB)

2. „Deutscher Präventionspreis 2009 für Grundschulen“ –ein Wettbewerb des Bundesministeriums für Gesundheit, der BzgA –Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der „Manfred- Lautenschläger- Stiftung“
(siehe auch bei www.deutscher-praeventionspreis.de unter „Projektbeispiele“- So machen es die Anderen- Elternarbeit- Familien bewegen)
Der Teilstandort Oetinghausen hat sich mit dem Gesamtprojekt „Unterstützungssysteme für Eltern in den Bereichen ´Gesunde Ernährung- Bewegung- Werterziehung und Medienkompetenz` beworben.
Zwar gehörte sie nicht zu den aus über 600 Bewerbungen (aus dem gesamten Bundesgebiet)
12 ausgezeichneten Schulen, wurde aber mit einem Teilbereich „Familien bewegen“ gemeinsam mit 43 weiteren ausgewählten Grundschulen in der umfangreichen Projektdokumentation (siehe dort S.75/76) gewürdigt.
An der Preisverleihung und einer anschließenden Fortbildung am 16. Juni 2009 in Berlin nahmen auf Einladung hin die Schulleiterin Renée Claudine Bredt und die Kollegin Petra Heide-Siekmann teil.

3. Internationaler Malwettbewerb der Volksbanken
Alle Klassen des Teilstandorts Oetinghausen nehmen seit Jahren regelmäßig am jährlichen Malwettbewerb teil.
Beitrag zum Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik
„Alle für eine Welt –Eine Welt für alle“ Juni 2010
Sehr geehrte Frau Bredt,
wir möchten uns sehr herzlich für Ihre engagierte Teilnahme am Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik bedanken!
Es war spannend und interessant zu sehen, wie viele originelle und unterschiedliche Projekte, Kunstwerke, Aktionen und Ideen von Schülern und Lehrern umgesetzt wurden. Die breite Palette der Einsendungen zeigt, dass der Lernbereich Globale Entwicklung auf abwechslungsreiche und anschauliche Weise in den Unterricht integriert werden kann.
Bei über 600 Beiträgen ist es der Jury in dieser Runde natürlich nicht leicht gefallen, aus so vielen guten und unterschiedlichen Beiträgen die Besten auszuwählen.
Wir freuen uns daher sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Beitrag mit dem 4. Preis ausgezeichnet wird. Für Ihre vorbildlichen Aktivitäten im Lernbereich Globale Entwicklung erhalten Sie 100 Euro für die "Klassenkasse" sowie Urkunden für jeden Ihrer Schülerinnen und Schüler, die Ihnen in den nächsten Wochen zugesendet werden.
Wenn Sie sich genauer informieren möchten, können Sie sich gern an die Geschäftsstelle des Schulwettbewerbs wenden.
Wir hoffen sehr, dass Sie und Ihre Schüler viel Freude bei der Erstellung Ihres Wettbewerbsbeitrags hatten und würden uns freuen, wenn Sie beim nächsten Mal wieder beim Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik dabei sind!
Herzliche Grüße
Ihr „alle für EINE WELT für alle“ – Team
Projektleiterin
Wettbewerb Gute gesunde Schule- Schuljahr 2009/2010
Wir haben im Schuljahr 2009/2010 am Wettbewerb „Gute gesunde Schule“ der Unfallkasse NRW teilgenommen und zu Beginn diesen Schuljahres einen Schulentwicklungspreis gewonnen.
Schulentwicklungspreis.de
Pressemitteilung vom 17.9.2010
Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen hat am 16. September in Düsseldorf 81 Schulen mit dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet. Der Preis, unter der Schirmherrschaft von Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung, wurde zum dritten Mal verliehen. Die ausgezeichneten Schulen erhalten je nach ihrer Größe bis zu
12.000 €. Insgesamt ist der Preis mit rund 600.000 € dotiert. Er wird jährlich ausgeschrieben und verliehen.
„Wir wollen mit diesem Preis erreichen, dass sich die Schulqualität verbessert, weil es sich in einem guten und gesunden Klima besser lernt. Mit dem Schulentwicklungspreis möchten wir Schulen in Nordrhein-Westfalen motivieren, sich zu guten, gesunden Schulen zu entwickeln“, so Heinrich Hatz, Vorsitzender des Präventionsausschusses der Unfallkasse NRW.
„Nur Schulen, die sich nachhaltig für Gesundheitsförderung und Prävention engagieren und dies auch in ihrem Schulprogramm verankern, können von uns berücksichtigt werden“, berichtet Dr. Sven Dieterich, Präventionsexperte der Unfallkasse NRW.
Insgesamt haben sich in NRW 414 Schulen für diesen Preis beworben und mussten ein dreistufiges Verfahren erfolgreich durchlaufen. Im Bewerbungsfragebogen musste unter anderem Auskunft zum Gesundheitsmanagement der Schule gegeben und anhand von Unterlagen, wie dem Schulprogramm, belegt werden. In der letzten Stufe des Wettbewerbs wurden die Schulen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen besucht. Hierbei standen ein Schulrundgang und ein Interview mit der Schulleitung im Vordergrund.
Jede Schule, die dieses Prozedere durchlaufen hat und nun zu den Preisträgern gehört, kann von sich behaupten, dass sie auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention vorne mit dabei ist. Sie alle leisten, jede für sich, etwas Besonderes. Maßnahmen zur Prävention, beispielsweise zur gesunden Ernährung oder ein umfassendes Sport- und Bewegungskonzept sind hier nicht nur losgelöste Projekte, sondern dienen zielgerichtet zur Verbesserung der Bildungsqualität der Schule.
Johannes Plönes, Mitglied der Geschäftsführung der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, betonte: „Der Schulentwicklungspreis ist bundesweit einmalig. Es ist ein Anreizsystem, das dazu beitragen soll, die Prävention und die Gesundheitsförderung in den Schulen zu verankern. Je mehr Schulen sich daran beteiligen, desto sicherer ist es, dass unsere Kinder aber auch Lehrer und Angestellte in den Schulen in einem guten und gesunden Schulklima lernen, leben und arbeiten. Nicht zuletzt ist dies auch in unserem Interesse, denn dadurch werden unsere Kosten für den Bereich Rehabilitation und Entschädigung entlastet.“

Unsere ehemalige Schulleiterin Frau Bredt nahm für uns in Düsseldorf den Preis entgegen.
