Unterstützungssysteme

KITA & CO
Vorhaben der Projektpartner in Hiddenhausen:

Teilstandort Oetinghausen und AWO-Kindertagesstätte

„In Erziehung stark machen
“Unterstützungssysteme für Eltern

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  • Das Projekt ist über mehrere Schuljahre hin angelegt.
  • Außerschulische Moderatoren aus unterschiedlichen Organisationen werden eingebunden werden.
  • Einige Angebote können am späten Nachmittag stattfinden, da eine gleichzeitige Kinderbetreuung angedacht wurde. Auch wurde ein Fahrdienst in Betracht gezogen
  • Die Finanzmittel werden zum Teil aus den Etats der Einrichtungen, zum Teil aus Projektmitteln von „KITA & CO (Jan-Uwe Rogge), zum Teil durch Kostenbeiträge von Eltern beschafft werden müssen.

Zusätzliche Angebote:

  • Wanderausstellung: „Richtig essen und trinken mit Kasimir“ (sehr teuer, aber mit Sponsor leistbar)
  • Musical: „Pappe satt!“ für kleine und große Zuschauer (ist bundesweit auf Tournee und kann gebucht werden)
  • Erlebniskiste: „Essen, Trinken & Co“ (könnte gemeinsam für 369 € angeschafft werden)
  • „Willi Wirbelwind“ –ein Projekt einer Krankenkasse für Kitas in Bielefeld (könnte eventuell für uns übernommen werden)

Themenfelder:

  • Werteerziehung
  • Gesunde Ernährung
  • Bewegung
  • Medienkompetenz

Warum dieses Projekt, warum diese Themenfelder?

Niedrige Geburtenraten und eine kinderentwöhnte Gesellschaft sind mittlerweile bedeutende Merkmale des sozialen Lebens in Deutschland.
Die Zukunftsfähigkeit unseres Staates und unserer Gesellschaft hängt aber im Wesentlichen von den Familien ab.

Durch immer umfassendere Veränderungen in den Familienstrukturen nimmt die Verunsicherung von Eltern und Gesellschaft hinsichtlich Erziehung und Werteorientierung zu und damit das psychische und physische Wohlbefinden und die Leistungs- und Gemeinschaftsfähigkeit der Kinder ab.

Trotz gesellschaftlichen Wissens um die Wichtigkeit der Vermittlung von gemeinschaftlichen Werten, des Wissens um die Wichtigkeit gesunder Ernährung und  häufiger Bewegung, des Wissens um die Bedeutung des Lesens als Schlüsselkompetenz und die Notwendigkeit des verantwortungsvollen Umgangs mit Fernsehen,  Internet und Handy sind Eltern immer weniger in der Lage, ihr Wissen auch effektiv umzusetzen und an ihre Kinder weiterzugeben.

Um Kinder bereits vom Vorschulalter an teamfähig, kommunikationsbereit und gemeinschaftsfähig für eine aktive Teilnahme an der heutigen und zukünftigen Gesellschaft zu machen, bedarf es im Rahmen einer zeitgemäßen Verhaltens- und Werterziehung der Schlüsselkompetenzen wie Respekt, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Gemeinsinn, Fairness, Verlässlichkeit, Umgangsformen...
Diese Erziehung kann nicht nur auf Kita und Schule abgewälzt werden, sondern muss im Elternhaus beginnen und unterstützt werden.

Für den Bereich der Ernährung ist zu beobachten, dass „Fast - Food“ heute schon zum Familienalltag gehört und sich auch vermehrt in den Frühstücksdosen der Kinder in Kita und Schule wiederfindet. Gemeinsame, selbst aus frischen Zutaten hergestellte Mahlzeiten gehören im Familienalltag immer mehr der Vergangenheit an.

Kinder wissen auf Grund vielfältiger Unterrichtsprojekte in beiden Einrichtungen sehr wohl um die Bedeutung gesunder ausgewogener Ernährung. Eltern aber finden immer weniger Zeit –auf Grund immer vielfältigerer beruflicher und privater Verpflichtungen und der abnehmenden „Kochkenntnisse“- das Wissen der Kinder umzusetzen.

Gleiches gilt für die Bewegungserziehung:

Schon bei der Einschulung ist ein hoher Prozentsatz der Kinder übergewichtig, eine Erscheinung, die auch durch noch so viel Schulsport nicht aufgefangen werden kann, sondern nur durch intensive Elternschulung und Elternunterstützung verändert werden kann.

So legen heute die meisten Kinder ihren Weg zur Einrichtung (Kita/Schule) fast nur noch im Auto der Eltern zurück und werden auch im nachmittäglichen privaten Bereich durch elterliche „Fahrdienste“ und Sitzen vor Fernsehen und PC zu Bequemlichkeit und wenig Anstrengungsbereitschaft „erzogen“.

 

Im Bereich des „Medienkonsums“ sind bereits Vorschulkinder oft von ihren Eltern allein gelassen, die oft keinerlei Überblick über die Art und zeitliche Ausdehnung des Medienkonsums - sei es Fernsehen, PC-Spiele oder Internetnutzung – ihrer Kinder haben.
Obwohl es viele Informationsangebote für Eltern über PC-Spiele, Internetnutzung durch Kinder und  Fernsehkonsum gibt, werden sie viel zu wenig genutzt.

Gleiches gilt für die Handynutzung durch Kinder.

Mit unserem über mehrere Jahre hin angelegten Projekt:

„In Erziehung stark machen“ Unterstützungssysteme für Eltern

wollen wir in den genannten Bereichen Eltern Hilfen und Unterstützung durch kompetente Moderatoren aber auch durch eigenes Mittun in Bewegungs- und Ernährungsprojekten zur Verfügung stellen.
Auch werden wir Informationsmaterial und Internetangebote für Eltern zusammenstellen.